Paul Bonatz

Paul Bonatz

Paul Michael Nikolaus Bonatz (* 6. Dezember 22 1877 in Solgen (Lothringen, Reichsland Elsaß-Lothringen, heute Solgne, Département Moselle, Frankreich); † 20. Dezember 1956 in Stuttgart) war ein deutscher Architekt, einflussreicher Hochschullehrer und Gestalter von Ingenieursbauten, wie vor allem Brücken und Staustufen. Er zählt neben Paul Schmitthenner zu den Hauptvertretern der Stuttgarter Schule und – international gesehen – zu den bedeutendsten Architekten des Traditionalismus.

Leben

Paul Bonatz’ Vater war Beamter bäuerlicher Herkunft aus Mecklenburg, seine Mutter Luxemburgerin. Nach dem Abitur im elsässischen Hagenau studierte er an der Technischen Hochschule München zuerst Maschinenbau, dann aber nach einem Jahr Architektur bis zur bestandenen Diplom-Prüfung im Jahr 1900. Nach seiner Heirat 1902 war Bonatz 1903 beteiligt an Planungen zum Neubau der vom Thurn und Taxischen Hofrat Georg Friedrich von Müller 1842 gegründeten Von-Müllerschen-Töchterschule, dem späteren Städtischen Mädchenlyzeum. In Zusammenarbeit mit Stadtbaurat Adolf Schmetzer entwarf Bonatz Pläne für ein zweiflügeliges Schulgebäude in Jugendstilformen zwischen St. Petersweg und Jesuitenplatz. Beeindruckender noch als an den Fassaden tritt der Jugendstil im Treppenhaus in Erscheinung.[1][2]

Danach ging Bonatz nach Stuttgart, wo er bis 1905 als Assistent von Theodor Fischer, dann bis 1908 als Lehrbeauftragter und außerordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Stuttgart arbeitete. Als Fischer 1908 nach München zurückkehrte, wurde Bonatz als Nachfolger auf dessen Stuttgarter Lehrstuhl berufen, den er bis 1943 behielt. 1906 findet sich sein Name im Mitgliederverzeichnis des Ausstellungskatalogs der 3. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Weimar.[3] 1908 wurde Bonatz Mitglied im ein Jahr zuvor gegründeten Deutschen Werkbund.

In einzelnen Fällen, meist bei Wettbewerbsentwürfen, arbeitete Paul Bonatz mit seinem jüngeren Bruder Karl Bonatz (1882–1951) zusammen. Für die Bearbeitung seiner zahlreichen privaten Bauaufträge (neben seiner Lehrtätigkeit) gründete Bonatz 1910 gemeinsam mit seinem Studienfreund Friedrich Eugen Scholer (1874–1949) ein Architekturbüro in Stuttgart („Bonatz und Scholer“); diese Zusammenarbeit endete 1943/1944. Wie groß der Anteil Scholers an den gemeinsamen Projekten war, lässt sich nicht mehr feststellen.

Bonatz war Traditionalist. Er und Paul Schmitthenner vertraten ein handwerkliches Verständnis vom Bauen. Insbesondere wandte sich Bonatz als Doyen der Stuttgarter Schule der Architektur gegen das Projekt der Weißenhofsiedlung, die der Werkbund seit 1925 in seiner Heimatstadt plante. Im Schwäbischen Merkur schrieb er „Der Plan ist unsachlich, kunstgewerblich und dilettantisch […] In vielfältigen horizontalen Terrassen drängt sich in unwohnlicher Enge eine Häufung von flachen Kuben am Abhang hinauf, eher an eine Vorstadt Jerusalems erinnernd als an Wohnungen für Stuttgart.“[4]

Als die Fraktion um Bonatz im Sommer 1926 in der Vorstandswahl des württembergischen Werkbunds ihre Mehrheit verlor, traten Bonatz und Schmitthenner aus und gründeten 1928 die konservativ orientierte Architektenvereinigung „Der Block“. Dem Block blieb er aber nur bis 1931 verbunden, woraufhin er auch hier austrat. In der Folge entwickelte er ein etwas differenzierteres Urteil bezüglich moderner Entwürfe anhand von Plänen von Otto Bartning.[5]

In der Zeit des Nationalsozialismus war Bonatz künstlerischer Berater von Fritz Todt, bei vielen Entwürfen von Brücken der Reichsautobahnen beteiligt und regelmäßiger Verfasser von Fachbeiträgen in der programmatischen Zeitschrift Die Strasse. Nach dem Tode Todts machte dessen Nachfolger Albert Speer die Reichsautobahnen zu einem Bestandteil des Reichsministeriums für Bewaffnung und Munition.

Der parteilose Bonatz erhielt 1943 ein Angebot, als Berater im Baubüro für technische Schulen des türkischen Kulturministeriums zu arbeiten. Im September 1943 zog er nach Ankara. Als im August 1944 die bis dahin neutrale Türkei ihre diplomatischen Beziehungen zu Deutschland abbrach, blieb er in der Türkei und kam trotz Anweisung nicht zurück nach Deutschland, wo weiterhin seine Familie lebte.[6] Von 1946 bis 1954 war er Professor an der İstanbul Teknik Üniversitesi. 1947/1948 war er in den Umbau einer ehemaligen Ausstellungshalle zur Staatsoper von Ankara involviert. 1950 baute er wieder in Deutschland, die Rosenbergbrücke in Heilbronn.

Seit ausländische Architekten in der Türkei nicht mehr ohne einheimische Kooperationspartner bauen durften, kehrte er 1954 endgültig nach Stuttgart zurück. 1955 war er an der Gestaltung der Neckarbrücke in Neckarweihingen beteiligt.[7] 1956 starb Bonatz und wurde auf dem Waldfriedhof Stuttgart beerdigt.

Bauten und Entwürfe (Auswahl)

  • Gebäude der Sektkellerei Henkell in Wiesbaden-Biebrich, 1907–1909

    Gebäude der Sektkellerei Henkell in Wiesbaden-Biebrich, 1907–1909

  • Bonatzbau der Universitätsbibliothek in Tübingen, 1910–1912

    Bonatzbau der Universitätsbibliothek in Tübingen, 1910–1912

  • Schubart-Gymnasium in Aalen, 1910–1912

    Schubart-Gymnasium in Aalen, 1910–1912

  • Stadthalle in Hannover, 1911–1914

    Stadthalle in Hannover, 1911–1914

  • Stuttgarter Hauptbahnhof, 1914–1927

    Stuttgarter Hauptbahnhof, 1914–1927

  • Kraftwerk der Pulverfabrik Rottweil, 1915–1916

    Kraftwerk der Pulverfabrik Rottweil, 1915–1916

  • Stummhaus, Hochhaus der Gebr. Stumm GmbH in Düsseldorf, 1922–1925

    Stummhaus, Hochhaus der Gebr. Stumm GmbH in Düsseldorf, 1922–1925

  • Neckarstaustufe Heilbronn, 1929

    Neckarstaustufe Heilbronn, 1929

  • „Haus Goldschmidt“ in Köln, 1929

    „Haus Goldschmidt“ in Köln, 1929

  • Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt, 1935–1936

    Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt, 1935–1936

  • Opernhaus in Ankara, 1947–1948

    Opernhaus in Ankara, 1947–1948

  • Wiederaufbau des Kunstgebäudes in Stuttgart, 1956–1961

    Wiederaufbau des Kunstgebäudes in Stuttgart, 1956–1961

Den endgültigen Durchbruch erreichten Bonatz und Scholer mit dem 1. Preis im Wettbewerb für den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof 1911, dem sich der Ausführungsauftrag 1913 anschloss. 1914 wurde der Grundstein für das Empfangsgebäude gelegt; am 22. Oktober 1922 wurde der erste Bauabschnitt (südlicher Teil mit Turm) in Betrieb genommen, die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts erfolgte 1927.

  • Beteiligung an der Planung der Arbeitersiedlung Zeppelindorf in Friedrichshafen, 1914–1915
  • Kraftwerk der Pulverfabrik Rottweil, 1915–1916
  • Zeppelin-Saalbau in Friedrichshafen, 1915–1917[10]
  • Grabmal für General (von) Lotterer in Ludwigsburg, 1916
  • diverse Entwürfe für Gefallenendenkmäler, 1917 und 1918
  • Wohnhaus für den Fabrikanten Fritz Roser in Stuttgart, 1919–1922[11]
  • drittes eigenes Wohnhaus in Stuttgart, 1921–1922
  • Villa für den Unternehmer Alfred Vorster in Köln, 1921–1922[12]
  • Villa für den Bankier Herstatt in Köln-Marienburg, 1921–1923
  • Villa für den späteren nationalsozialistischen Außenminister Joachim von Ribbentrop in Berlin-Schmargendorf, Lentzeallee 7–9, 1922–1923
  • Verwaltungsgebäude der Gebr. Stumm GmbH, genannt „Stummhaus“, in Düsseldorf, 1922–1925 (ein frühes deutsches Hochhaus)
  • Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem Waldfriedhof in Stuttgart-Degerloch, 1923
  • Wohnhaus Liebrecht in Hannover, 1923–1924
  • Villa für Ferdinand Porsche in Stuttgart, Feuerbacher Weg 48/50, 1923–1924
  • Umbau des Gedächtnishauses des Schwarzwaldvereins mit Aussichtsturm auf dem Mooswaldkopf bei Lauterbach, 1923–1924[13]
  • Villa für den Unternehmer Fritz Hornschuch bei Kulmbach, 1924–1925 (Denkmalliste)[14]
  • Wohnhäuser für Dr. Arntzen und H. C. Scheibler in Köln, 1924–1926[15]
  • Villa für den Unternehmer Paul Eberspächer in Esslingen, 1925–1926
  • Villa für den Antiquitätenhändler Arno Kramer in Bonn, 1926

Von 1926 bis 1928 war Bonatz für die architektonische Gestaltung der Bauwerke der Neckar-Kanalisierung verantwortlich; er entwarf die Staustufen Ladenburg bei Mannheim, Rockenau, Heidelberg, Hirschhorn, Cannstatt sowie das Kraftwerk Oberesslingen, das Schützenwehr Oberesslingen sowie die beiden Neckarbrücken in Heidelberg und in Heilbronn. Die Ausführung einzelner Anlagen zog sich dabei bis in die 1930er Jahre hin.

  • Bahnhofsgebäude in Mettingen
  • Talstation der Standseilbahn zum Waldfriedhof in Stuttgart-Süd, 1928–1929 (?)
  • Gewerbeschule (heutige Fachhochschule) in Geislingen an der Steige, 1928 (mit Karl Bonatz)
  • Wohn- und Geschäftshaus „Haus Goldschmidt“, heute „Haus Bräckerbohm“ genannt, Domkloster 1 in Köln, 1929[16]
  • Regierungsgebäude und „Reichsdankhaus“ (Landestheater und Museum) am Danziger Platz (heute Plac Stanislawa Staszica) in Schneidemühl (Westpreußen), heute Piła, Polen, 1928
  • Schwimmstadion Inselbad in Stuttgart-Untertürkheim, 1927–1929
  • Villa für den Unternehmer Alfred Eickhoff in Bochum, 1928–1929
  • Büro- und Geschäftshaus „Richmodis-Haus“ in Köln, 1928–1929
  • Villa für Friedrich Springorum in Dortmund, 1928–1929
  • Büro- und Geschäftshaus „Zeppelinbau“ in Stuttgart, 1929–1931
  • Verwaltungsgebäude des Unternehmens Fichtel & Sachs in Schweinfurt, 1931–1933
  • Kunstmuseum Basel, 1931–1936
  • Rathaus in Kornwestheim, 1933–1935
  • Adolf-Hitler-Kampfbahn, heutige Mercedes-Benz Arena, in Stuttgart, 1933
  • Wohnhaus in der Stuttgarter Kochenhofsiedlung, 1933
  • Gebäude für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Eisenforschung, das spätere „Haus der Eisenindustrie“, in Düsseldorf, 1934–1935
  • Schenkensee-Freibad in Schwäbisch Hall, 1934–1942
  • Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt, 1935
  • eigenes Ferienhaus in Kornau, 1935–1936. Hier wohnte 1953–1989 der Schriftsteller Arthur Maximilian Miller.
  • Verwaltungsgebäude der Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik und Eisengießerei in Bochum, 1937–1939
  • Schloss Neumühle für den Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg bei Tangeln in der Altmark (als Neubau von Schloss Wolfsburg), 1938–1942

Ein wichtiger Schwerpunkt in Bonatz Schaffen war die architektonische Ausgestaltung von Brückenbauwerken – ein Thema, mit dem er sich schon seit dem Beginn seiner Karriere (1904, s. o.) immer wieder beschäftigt hatte. Ab 1934 war Bonatz als künstlerischer Berater nicht nur, aber doch in erster Linie im Rahmen des von der nationalsozialistischen Propaganda begleiteten Autobahnbaus im Brückenbau tätig. Hierbei kam es häufiger zu Kooperationen mit den Brückenbau-Ingenieuren Emil Mörsch, Karl Schaechterle, Gottwalt Schaper oder Fritz Leonhardt. Ebenso zeigt sich Bonatz für einen Regelentwurf zur Gestaltung von zukünftigen Reichsautobahntankstellen jener Zeit verantwortlich. Ein quaderförmiger Baukörper aus Back- und Werksteinen mit einem Walmdach über einem Holzdachstuhl, der die weite Dachausladung über die Zapfinseln mittels hoher Eisenbetonträger überwindet, bildet die Tank- und Raststätte. Ob oder an welchen Standorten dieser typisierte Bau aufgrund des fortschreitenden Kriegs noch errichtet wurde, ist archivalisch nicht überliefert. Insgesamt sind hierbei deutliche Parallelen zu den Tankstellenbauten seines Stuttgarter Kollegen Paul Schmitthenner zu konstatieren.[17]

Nachkriegsbauten

Ehrungen

Ausstellungen

  • Kunsthalle Tübingen, Paul Bonatz: Leben und Bauen zwischen Neckar und Bosporus, 12. März bis 22. Mai 2011

Zitate

„Der Bau des Bahnhofs in Stuttgart ist für meine Entwicklung als Baumeister das wichtigste Kapitel.“

Paul Bonatz: Leben und Bauen. S. 61

Bewertungen

„Der Stuttgarter Bahnhof hat mir immer gefallen. Sein Architekt war vielleicht etwas konservativ. Aber er war ein sehr guter Architekt.“

Peter Zumthor[21]

Schriften

  • Leben und Bauen. Engelhornverlag Adolf Spemann, Stuttgart 1950.
  • mit Fritz Leonhardt: Brücken. Langewiesche, Königstein im Taunus 1951 (Reihe Die Blauen Bücher).

Literatur

  • Helmut Gebhard über Paul Bonatz. In: Winfried Nerdinger: Süddeutsche Bautradition im 20. Jahrhundert. Architekten der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Georg D. W. Callwey, München 1985, ISBN 3-7667-0771-X, S. 119–123.
  • Rose Hajdu, Ulrike Seeger: Hauptbahnhof Stuttgart. Ein Wahrzeichen in Bildern. Thorbecke, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7995-0879-7.
  • Marc Hirschfell, Wolfgang Voigt: Paul Bonatz. Bauten an Rhein und Neckar. Wasmuth, Tübingen 2014, ISBN 978-3-8030-0754-4.
  • Gerd Kaldewei (Hrsg.): Paul Bonatz (1877–1956). Bauten und Projekte im Norden. (= Schriften der Museen der Stadt Delmenhorst, Reihe Stadtmuseum, Band 7.) Aschenbeck & Holstein, Delmenhorst 2005, ISBN 3-932292-92-8. (Begleitveröffentlichung zur Sonderausstellung der Museen der Stadt Delmenhorst Paul Bonatz (1877–1956) – Bauten und Projekte im Norden vom 24. Juli bis 4. September 2005 in Oldenburg im Rahmen des Projekts Jahrhundertschritt 05)
  • Joachim Knape, Anton Schindling (Hrsg.): Fassaden Botschaften. Zur Denkmalsgeschichte und Programmatik der Tübinger Porträt-Galerie am Bonatzbau.(= Gratia, Band 56.) Harrassowitz, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-447-10639-9.
  • Fernanda de Maio: Wasser-Werke. Paul Bonatz. Die Neckarstaustufen. 2. Auflage, Akademie Schloß Solitude, Stuttgart 2001, ISBN 3-929085-53-4.
  • Roland May: Pontifex maximus. Der Architekt Paul Bonatz und die Brücken. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2011, ISBN 978-3-86991-176-2.
  • Winfried Nerdinger: Hans Poelzig, Paul Bonatz, Paul Schmitthenner – Die allmähliche Aufwertung, Normalisierung und Rehabilitierung der Konservativen, Opportunisten und NS-Mittäter. In: Arch+ 235 Rechte Räume 05/2019[22]
  • Matthias Roser: Der Stuttgarter Hauptbahnhof. Ein vergessenes Meisterwerk der Architektur. Silberburg Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-925344-13-6.
  • Matthias Roser: Paul Bonatz. Wohnhäuser. Hatje, Stuttgart 1992, ISBN 3-7757-0305-5.
  • Matthias Roser: Der Stuttgarter Hauptbahnhof. Vom Kulturdenkmal zum Abrisskandidaten? Schmetterling, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-89657-133-5.
  • Bonatz, Paul. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 5: V–Z. Nachträge: A–G. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 323. 
  • Ulf Scharrer: Ein Haus für die Schule. Das Schubart-Gymnasium Aalen. (Beiheft zu: 100 Jahre Schubart-Gymnasium Aalen 1912–2012.) Aalen 2014, ISBN 978-3-00-046846-9.
  • Wolfgang Voigt: „Softcore-Revisionismus“? „Rehabilitierung“ von „NS-Mittätern“? Eine Erwiderung auf Winfried Nerdinger und Stephan Trüby, in: ARCH+Features 96, Beilage zu ARCH+ 237, November 2019, S. 10–12.
  • Wolfgang Voigt, Roland May (Hrsg.): Paul Bonatz (1877–1956). Wasmuth, Tübingen 2010, ISBN 978-3-8030-0729-2.
  • Ralf Werner Wildermuth: Der Bonatzbau der Universitätsbibliothek Tübingen. Funktionelle Bibliotheksarchitektur am Anfang des 20. Jahrhunderts (= Contubernium, Band 30.) Mohr, Tübingen 1985, ISBN 3-16-444977-1.

Weblinks

Commons: Paul Bonatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Literatur von und über Paul Bonatz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Paul Bonatz. In: archINFORM.
  • Paul Bonatz. In: Structurae
  • The Grove Dictionary of Art: Paul Bonatz (Memento vom 12. März 2007 im Internet Archive)
  • Architekturdatenbank NRW: Bonatz, Paul
  • goethe.de
  • Klaus Jan Philipp: Paul Bonatz (1877-1956), publiziert am 19. April 2018 in: Stadtarchiv Stuttgart, Stadtlexikon Stuttgart
  • Kurzgutachten des Stadtarchivs Düsseldorf
  • Wolfgang Voigt: Randbemerkungen zur Nerdinger-Rezension der Kataloge des DAM zu Paul Bonatz und Paul Schmitthenner in ARCH+ 235 „Rechte Räume“, Mai 2019

Einzelnachweise

  1. Karl Bauer: Regensburg Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 6. Auflage. MZ-Buchverlag in H. Gietl Verlag & Publikationsservice GmbH, Regenstauf 2014, ISBN 978-3-86646-300-4, S. 179. 
  2. Dieter Albrecht: Regensburg im Wandel, Studien zur Geschichte der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert. In: Museen und Archiv der Stadt Regensburg (Hrsg.): Studien und Quellen zur Geschichte Regensburgs. Band 2. Mittelbayerische Verlags-Gesellschaft mbH, Regensburg 1984, ISBN 3-921114-11-X, S. 200. 
  3. s. Mitgliederverzeichnis im Katalog 3. Deutsche Künstlerbund-Ausstellung, Weimar 1906. S. 40. online (abgerufen am 30. Mai 2017)
  4. zitiert nach: Ursula Mucheler: Die Nutzlosigkeit des Eiffelturms. C. H. Beck 2005, ISBN 978-3-406-57523-5, S. 209–217, 211
  5. Brief an Georg Steinmetz 1935, laut dem Katalog zur Bartning-Ausstellung 2017 der Akademie der Künste, Berlin.
  6. Roland May: Pontifex maximus. Der Architekt Paul Bonatz und die Brücken. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2011, ISBN 978-3-86991-176-2, S. 463.
  7. Roland May: Pontifex maximus. Der Architekt Paul Bonatz und die Brücken. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2011, ISBN 978-3-86991-176-2, S. 472.
  8. Architektonische Charakterbilder (Mappenwerk), 3. Jahrgang 1909, Tafel 28. (Digitalisat bei der ULB Darmstadt)
  9. Paul Bonatz, der Architekt des Mörike Gymnasiums Göppingen
  10. Infotafel 4.11, Geschichtspfad Friedrichshafen
  11. Paul Faerber: Das Haus Roser in Stuttgart (Architekten P. Bonatz und F. E. Scholer). In: Dekorative Kunst, illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Bd. 31 = 26. Jahrgang 1922/1923, S. 113–118. (Digitalisat)
  12. Heinrich de Fries (Hrsg.): Moderne Villen und Landhäuser. 3. Auflage, Wasmuth, Berlin 1925, S. 147 (Abbildungen).
  13. Panorama-Rundwanderung zum Gedächtnishaus des Schwarzwaldvereins. Abgerufen am 7. April 2019. 
  14. Martin Pöhner: Die Villa Hornschuchhöhe des Kulmbacher Spinnereidirektors Fritz Hornschuch. In: Colloquium Historicum Wirsbergense (Hrsg.): Geschichte in Franken. Band 2. Lichtenfels 2018, ISBN 978-3-945411-03-2, S. 75–120. 
  15. Zu den Wohnhäusern in Köln von Arch. Paul Bonatz Stuttgart. In: Dekorative Kunst, illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Bd. 36 = 31. Jahrgang 1927/1928, S. 1–9. (Digitalisat)
  16. Hiltrud Kier: Denkmälerverzeichnis Köln Altstadt und Deutz (= Landeskonservator Rheinland [Hrsg.]: Arbeitshefte des Landeskonservators Rheinland. Band 12.1). Rheinland Verlag, Köln 1979, ISBN 3-7927-0455-2, S. 44. 
  17. Franz Arlart: Symbole ihrer Zeit: Architektonische Relikte des Tankstellenbaus von den Anfängen bis in die 1950er Jahre in Baden-Württemberg. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg – Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege. Band 49, Nr. 3, 4. August 2020, ISSN 0465-7519, S. 153–159, doi:10.11588/nbdpfbw.2020.3.74366 (uni-heidelberg.de [abgerufen am 10. September 2020]). 
  18. Die Ernennung von Bonatz (z. Zt. Istanbul) erfolgte im Rahmen der 40-Jahrfeier des Bundes am 22. Mai 1949: Ehrentafel. In: Schwäbisches Heimatbuch 1949. Hg. von Felix Schuster im Auftrag des Schwäbischen Heimatbundes. Stuttgart [1949], S. 176–177, S. 176.
  19. Sekretariat des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
  20. Paul Bonatz Preis bei kulturpreise.de, zuletzt abgerufen am 11. April 2012.
  21. Seht Ihr, ich habe recht gehabt. In: Der Spiegel. Nr. 50/13. Dezember 2010, S. 144.
  22. https://archplus.net/en/archiv/ausgabe/235/#article-5055
Normdaten (Person): GND: 118513168 (OGND, AKS) | LCCN: n87942337 | VIAF: 72185130 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Bonatz, Paul
ALTERNATIVNAMEN Bonatz, Paul Michael Nikolaus (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Architekt und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 6. Dezember 1877
GEBURTSORT Solgne, Moselle (Lothringen)
STERBEDATUM 20. Dezember 1956
STERBEORT Stuttgart